für eine bessere Welt

 

Einer gesunden Zukunft eine Chance geben
AK-Missio in Mannheim-Schönau startet sein neues Entwicklungshilfeprojekt in Tansania

Am 07.Februar 2009 konnte der Arbeitskreis Missio der Pfarrgemeinde Guter Hirte sein neues Entwicklungsprojekt im Pfarrer-Veit-Haus auf der Schönau zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen.

Das neue Projekt sieht vor, ein Vorsorgeprogramm für rund 14.000 Schüler im Süden von Tansania zu unterstützen. Bereits in den Schulen findet eine Untersuchung aller Schüler statt, so dass frühzeitig Krankheiten erkannt werden können. Schüler, die durch Untergewicht, Blutarmut oder Parasitenbefall auffallen, werden in einem Stadium behandelt, in dem rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Missionsbenediktinern in St. Ottilien durchgeführt.

Im Hinblick auf die immer schwieriger werdende Finanzierung ist es wichtig, Krankheiten schon in der Anfangsphase zu erkennen, so dass ein längerer Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann.

Das Projekt kann bereits mit 1 € unterstützt werden, so dass der Arbeitskreis Missio auf eine breite Unterstützung hofft. Neben einer schnellen Projektumsetzung setzt der Arbeitskreis dabei auch auf bewußtseinsbildende Maßnahmen. Das Motto des Projektes wird dabei ein afrikanisches Sprichwort sein, in dem es heißt: Wenn viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, verändert sich die Welt.
Der niedrige Projektbeitrag soll dabei die Grundlage bilden, damit sich auch bisher außen stehende Personen mit der Entwicklungshilfeproblematik auseinandersetzen können. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann die Kosten (1,00 €) für die Untersuchung eines Schülers auf folgendes Konto überweisen: Pfarrgemeinde Guter Hirte, Volksbank Sandhofen (670 600 31) Kto. 31.1487.07.

Diese umfangreiche Unterstützung im Gesundheitswesen von Tansania ist notwendig geworden, da von Seiten der Bundesregierung die Entwicklungshilfegelder nicht mehr für konkrete Projekte verwendet werden, sondern als sogenannte Budgethilfe in die Haushalte der Entwicklungsländer fließen. Dort finden die Gelder leider nicht immer die sinnvolle Verwendung, die wünschenswert wäre. Diese geänderte Vergabepraktik wurde auch bereits vom Bundesrechnungshof bemängelt und es bleibt zu hoffen, dass eine Lösung gefunden wird, die den Menschen in den Entwicklungsländern nützt.